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Goetheschüler erlernen handwerkliche Fähigkeiten
07. October 2016


Bin ich begeisterter Schauspieler, will ich meine Sprachkenntnisse vertiefen, interessiere ich mich für Informatik oder möchte ich mich doch lieber mit praktischer Arbeit beschäftigen? Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes in den Klassenstufen 9 und 10 können sich die Schülerinnen und Schüler der Goetheschule in ihren persönlichen Neigungen und Talenten ausprobieren, indem sie selbst ihren „Lieblingsunterricht“ bestimmen. Zur Wahl steht unter anderem das Fach „Technik“.
Wer die schraubenden, bohrenden und feilenden Schüler im staatlichen Berufsschulzentrum auf dem Ilmenauer Ehrenberg beobachtet, glaubt erst auf den zweiten Blick, es mit Gymnasiasten zu tun zu haben, so eifrig sind sie bei der Sache. Handwerk und theoretische Schulbildung, wie geht das zusammen? „Das ist nicht nur gut möglich, sondern zur Studierfähigkeit beispielsweise im Ingenieurstudium unbedingt notwendig!“ meint Goetheschuldirektor Volker Rusch. Und in einer Zeit, in der längst nicht mehr alle Abiturienten, auch wenn sie das Gymnasium erfolgreich abgeschlossen haben, anschließend studieren wollen und in der es einen eklatanten Mangel an motivierten Azubis im Handwerk gibt, sollte ein modernes Bildungssystem die Jugendlichen auf beide Optionen in ihrer zukünftigen Ausbildung vorbereiten, bekräftigt der Schulleiter.
Dafür muss eine Schule auch bereit sein, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und bisher unbekannte Probleme anzugehen. So ist es nicht ganz einfach, engagierte und kompetente Partner mit entsprechenden materiellen Möglichkeiten zu finden, den Schulklassen für ihren Unterricht außerhalb des eigenen Schulgebäudes einen passenden Stundenplan zu bauen oder einen praxistauglichen Lehrplan zu erstellen, der im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auch genehmigt werden muss. In Ilmenau wurde durch konstruktive Absprachen zwischen den beiden Schulleitern Volker Rusch und Frank Macholdt schnell klar, dass eine Kooperation der Goetheschule und des staatlichen Berufsschulzentrums stattfinden kann, um geeignete Räumlichkeiten und Arbeitsgeräte nutzen zu können.
Bei den Hauptakteuren, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, kommt die Idee sehr gut an. Einige von ihnen nahmen schon ab Klasse 5 am Profilierungsunterricht teil, der erste Grundlagen des technischen Zeichnens und der Holzbearbeitung vermittelte. Damals wurden in gemeinsamer Arbeit Nistkästen für heimische Vögel gefertigt, die zum Teil noch heute „bewohnt“ sind. Die Arbeit an der Werkbank wird nunmehr auf höherem Niveau durch spezielle Techniken der Holz- und Metallbearbeitung sowie Technisches Zeichnen ergänzt.
Wenn es auf diese Weise gelingt, den einen oder anderen Jugendlichen dauerhaft für kreatives und anspruchsvolles Arbeiten im Handwerk oder eine technischen Studienrichtung zu begeistern und Zielstrebigkeit, Geduld und Genauigkeit im Arbeitsprozess zu entwickeln, ist diese noch recht seltene Verbindung zwischen schulischer Theorie und direktem Praxisbezug ein Erfolg versprechendes Modell für alle Seiten.

 

 

 
 
   

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