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Stress im Champus-Express – Vergnügen im Theatersaal
16. June 2016

 


Expresszüge haben es bekanntlich in sich. Was ist dort nicht schon alles passiert: man erinnere sich nur an Morde auf dem Weg in den Orient oder Postsackklau in Gentlemen-Manier. Nun also der „Stress im Champus-Express“, eine Komödie von Bernd Spehling, in der die kriminalistische Geschichte der Expresszüge komödiantisch fortgeschrieben wird. Ein Stück aus dem Tollhaus, wie gemacht für die Theatergruppe der Goetheschule um Birgit Reichwage und Christiane Richter, die es mit vielen Helfern wieder einmal geschafft hat, die ehrwürdige Podiumbühne zu begeistern.

 

Wie Julia Bäring und Tim Renner alias Kati und Rudolf als sympathisch-chaotisches Räuberpärchen die illustren Fahrgäste, das gesamte Bahnpersonal und letztlich sich selbst zum Wahnsinn treiben, als ihr sorgsam geplanter Raubzug immer mehr aus dem Ruder läuft, wird in der gelungenen Aufführung mit einem Dutzend (!) junger Schauspieler humoristisch gekonnt in Szene gesetzt. Einen Auftritt wie ein Naturereignis lieferte Emmi Esefeld als rotzfreche, hysterisch-genervte Bistrokellnerin, die so gar nicht in das edle Embiente eines Luxuszuges passt. Wie sie rastlos über die Bühne hetzte, den Gästen ihre lustlos zusammengemixten Billigdrinks kredenzte und dabei am laufenden Band flapsige Sprüche abgab, war eine absolut reife schauspielerische Leistung, die den Saal immer wieder zum Kochen brachte. Ähnlich souverän verkörperte Adrian Näder seine Rolle als schmierig-arroganter Versicherungsvertreter, der permanent seiner Enttäuschung über das fehlende Niveau in diesem Bistro Ausdruck verlieh.
Das turbulente Durcheinander in drei Akten wurde punktgenau koordiniert, die Einsätze des Ensembles textsicher und pannenfrei gestaltet. Alles zeugte von hohem Engagement und viel Liebe zum Detail in der monatelangen Vorbereitungsphase. Man ahnt den Aufwand, im Stück selbst wirkt jedoch alles selbstverständlich und spontan. Auch das ist ein Zeichen für die Professionalität des gesamten Ensembles, in dem viele Akteure schon seit Jahren mitwirken und damit schon fast alte Hasen im Bühnenauftritt sind.


Zum Erfolg trugen neben Engagement und Können aller Beteiligten die originelle Ausstattung, Kulisse und Maske maßgeblich bei. Künstlerisch ansprechend und absolut überzeugend, wie die Verantwortlichen es wieder schafften, mit wenig materiellem Aufwand eine dem Stück angemessene Bühnenatmosphäre zu kreieren. Das Premierenpublikum in der ausverkauften Podiumbühne war hellauf begeistert, die Akteure hatten nach ihrer grandiosen Leistung keine Chance, dem ohrenbetäubenden minutenlangen Applaus zu entgehen.

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