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Interview mit Fr. K. Krämer
23. October 2015

 

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Das traditionsreiche Schülermagazin „ Blitzlicht“ geht online.
Die aktuellen monatlichen Beiträge der „blitzlicht online“ sind von nun an nur noch auf der Homepage zu finden.
Die Artikel kann man unter Aktuelles mit dem Kürzel „bl online“ nachlesen.

 
Interview mit Frau Katja Krämer    
 
Steckbrief
Name: Katja Krämer
Abitur: 1995 am Henfling-Gymnasium in Meiningen
Familie: verheiratet, ein Sohn (2) und eine Tochter (7)
Hobbys: Lesen, Essen, Reisen, Radfahren, Skifahren, Laufen und vieles mehr
Heimatort: Eicha (Landkreis Hildburghausen)
Fächerkombination: Deutsch, Spanisch, Italienisch
Universitäten:Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universidad de Granada, Eberhard Karls Universität Tübingen
 
Frau Krämer, war Ihnen nach Ihrem Abiturabschluss klar, dass Sie Lehrerin werden wollen?
 
Nein, für mich war nach dem Abitur klar, dass ich drei Fächer studieren möchte und das waren Germanistik, Hispanistik und Italianistik. Der Lehrerberuf war bei dieser Fächerkombination der naheliegende, aber als ich 18 Jahre alt war, wusste ich das noch nicht genau.
 
Warum diese drei Fächer?
 
Als Schülerin waren meine Lieblingsfächer Deutsch und die Fremdsprachen, daher lag es auf der Hand, dass ich einen philologischen Beruf ergreifen bzw. erst einmal ein philologisches Studium absolvieren würde. Dass es bei den Fremdsprachen nun Spanisch und Italienisch geworden sind, war der Tatsache geschuldet, dass diese Studienrichtungen zur damaligen Zeit noch exotisch waren, was heute nicht mehr der Fall ist. Es hätten durchaus auch Englisch und Französisch sein können. Aus privaten Gründen hatte ich schon als Kind Kontakt zur spanischen Sprache, da ich vier Jahre lang in Kolumbien lebte. Die Beschäftigung mit dem Italienischen erfolgte erst, als ich 16 Jahre alt war und an einer Italienisch-AG an meiner damaligen Schule, dem Henfling -Gymnasium in Meiningen, teilnahm.  
 
Sie hatten es schon vorhin erwähnt, dass Sie als Kind eine Lebensstation im Ausland hatten, dennoch war es nicht die einzige, die Sie hatten, nicht wahr? 
 
Mit dem ersten Auslandsaufenthalt hatte ich nichts zu tun, weil ich erst sieben Jahre alt war. Das haben meine Eltern so entschieden, also musste ich verständlicherweise mitreisen. Darüber hinaus lebte ich vorrangig während des Studiums längere Zeit in Spanien und Italien. Nach dem Studium war ich außerdem in der Türkei, in Ankara. Dort arbeitete ich an einer deutschen Schule. Dass es Ankara wurde, war zunächst nicht geplant, ich hätte gern wieder in Lateinamerika gelebt, aber im Nachgang war es doch eine sehr interessante und gewinnbringende Erfahrung, an der Deutschen Schule Ankara gearbeitet zu haben. So habe ich auch ein wenig Türkisch gelernt..  
 
Wann haben Sie genau den Lehrerdienst in Deutschland aufgenommen?
 
Nach dem Studium unterrichtete ich erst einmal vier Jahre lang in Sachsen, dann war ich vier Jahre in Ankara, anschließend in Baden-Württemberg und jetzt sind wir wieder in Thüringen. Dazwischen waren natürlich Erziehungsjahre. Um die Frage zu beantworten, im Jahr 2003.  
 
In welchem Bundesland haben Sie am liebsten unterrichtet?
 
Diese Frage kann ich nicht beantworten. Mein Mann ist auch Lehrer, allerdings für Geschichte und Geographie, und wir sind bewusst wieder zurück nach Thüringen gekommen. Im Moment ist es auch das Bundesland, in dem ich gerne leben möchte. Das hat familiäre Gründe und außerdem fühle ich mich hier sehr wohl.  
 
Wenn wir etwas zurückblicken, dann würde mich interessieren, ob sie am liebsten Schülerin oder Studentin waren oder doch froh sind, dass Sie jetzt Lehrerin sind?
 
Am liebsten war ich Studentin, das werdet Ihr vielleicht auch bald verstehen, wenn es euch betrifft. Als Schüler legt man das Abitur auch in Fächern ab, für die man sich nicht so sehr begeistern kann. Das ist im Studium anders, hier sucht man sich bewusst eine Richtung aus, die man studieren möchte.
 
War Jena die richtige Uni für Sie?
 
Damals auf jeden Fall, aber ich weiß nicht, ob ich sie heute auch noch wählen würde. Die Zahl der Studenten ist  in Jena derzeit sehr hoch und es ist nicht leicht, eine bezahlbare Wohnung zu finden.  Ich habe allerdings nicht nur in Jena studiert, sondern auch in Granada und Tübingen.
 
Wie würden Sie sich - aus der Schülersicht - als Lehrertyp einschätzen?
 
Ich schätze mich grundsätzlich als freundlich und zugänglich ein, wobei ein gesundes Maß an Autorität und Bestimmtheit wohl noch hinzukommt. Wie jeder andere Lehrer hänge ich natürlich besonders an meinen Fächern und mitunter kann es vorkommen, dass ich dabei vergesse, dass es neben Spanisch und Deutsch auch noch andere Dinge gibt, mit denen sich ein Schüler beschäftigt.
 
 Wie reagieren Sie auf bestimmte Situationen in der Schule, die Sie reizen könnten?
 
Ich lasse mich selten reizen, dafür bin ich nunmehr zu alt. Jedenfalls trifft dies für den beruflichen Bereich zu, im Privatleben hingegen sieht es anders aus.  
 
Warum haben Sie sich spezifisch für die Goetheschule beworben?
 
Erstens gibt es nicht gerade viele Thüringer Gymnasien, die Spanisch oder Italienisch anbieten. Die Goetheschule ist eine der wenigen, die Spanisch bereits als zweite Fremdsprache anbietet. Zum anderen unterrichtete mein Mann am Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd und es bestehen Kontakte zwischen dieser Schule und der Goetheschule, sodass mir   die Goetheschule mit ihren Spezialklassen bereits seit einiger Zeit bekannt ist.  
 
Fühlen Sie sich an der Goetheschule wohl?
 
Ja, sehr! Das Kollegium ist aufgeschlossen und hilfsbereit. Das ist für mich überaus wichtig, da ich die Erfahrung von Kollegen zu schätzen weiß und froh bin, wenn ich mir ohne Schwierigkeiten Rat einholen kann. Die Schüler sind größtenteils freundlich, engagiert und interessiert. Des Weiteren bin ich von den beiden Gebäuden begeistert. 
 
Interviewer: Maximilian Reichel-Schindler
 

 

 
 
   

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