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Wir haben geholfen - Kuchen für einen wirklich guten Zweck!
08. November 2012



Vanessa Prehn aus der Klasse 6a berichtet:

Durch mein Freizeithobby durfte ich mit meiner Gesangslehrerin Karola Plinke an einem Benefizkonzert teilnehmen. Zum ersten Mal hörte ich die Geschichte des kleinen, dreijährigen Alexander aus Luisenthal, der an einer spinalen Muskelatropie leidet und für den dieses Konzert sein sollte.
Für mich als bewegungsbegeisterte Sportlerin eigentlich überhaupt nicht vorstellbar, kann sich dieser kleine Lausbub kaum bewegen, kann nicht sprechen, wird über einen Luftröhrenschnitt mit einer Beatmungsmaschine ständig beatmet und bekommt seine komplette Nahrung als Brei über eine Magensonde direkt in den Magen. Diese Prozedur kann so mal kurz eineinhalb Stunden des Tages für nur eine Mahlzeit in Anspruch nehmen.
Es ist sicher für uns alle ganz, ganz schwer nachzuempfinden, dass dieser Junge den ganzen Tag, die ganze Nacht, die ganze Woche, den ganzen Monat, das ganze Jahr und viele weitere Jahre still auf der Couch liegen muss oder nur für wenige Zeit in seinem Stühlchen sitzen darf. Wie oft naschen wir Süßes, Eis, essen Obst oder tun Dinge, die für
uns ganz selbstverständlich sind. Jeder von uns kennt kleine Kinder in diesem Alter und weiß, wie bewegungsfreudig, wissbegierig und neugierig diese sind.
Dies alles war mir aber vor meinem Auftritt auch noch nicht so bewusst.
Meine Mutti brachte mich an dieser Stelle auf den Gedanken, dass unsere Klasse doch auch einen kleinen Beitrag zur Unterstützung von Alexanders Eltern, die ihre Wohnung behindertengerecht umbauen müssen, beitragen könnte. Gesagt, getan – Verbündete hatte ich mit meinen Klassenkameraden Laura und Oliver schnell gefunden. Nach Rücksprachen mit Jacky, unserer Klassenlehrerin Frau Häuser und Herrn Sperling als Schulleiter hatten wir auch die offizielle Erlaubnis zum Handeln – der angestrebte Kuchenbasar konnte am 04. Oktober 2012 stattfinden.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Kuchenbäcker (Muttis, Omas, …), die die wohlschmeckenden Kuchen zur Verfügung stellten und die Chauffeure, die alle Beteiligten wohlbehalten mit den großen Kuchenschachteln in der Schule ablieferten.



Am Tag des Kuchenbasars bekam ich einen Fotoapparat in die Hand gedrückt und sollte einige Bilder knipsen. Am Anfang gelang mir dies auch noch mit einigen Vorbereitungsbildern, aber dann…


Der Ansturm auf unsere Kuchen war gewaltig, es blieb keine Zeit für weitere Bilder.
Bis auf wenige, kleine Reststücken konnten wir alles verkaufen und erzielten eine Summe von 115,00 Euro.

Wie geht es nun weiter? Das Geld einfach so zu überreichen, ist eigentlich ganz schön blöd.
Also wurde ein kleines Sparschwein gekauft, mit dem Computer ein kleines Schriftstück ufgesetzt. So konnte man die Geldscheine wunderbar aufkleben, die übrigen Münzen kamen ins Schweinchen.
Ach ja, bis zum Benefiztermin war noch etwas Zeit und es sind Ferien. So haben wir bei Freunden, Nachbarn und Verwandten mit dem Schweinchen etwas geklingelt und konnten unsere

gespendete Summe auf 211,00 Euro erhöhen.

Mit einem kleinen Schmuseteddybär für Alexander war zum Schluss alles perfekt für die Benefizveranstaltung vorbereitet.

Der Abend der Veranstaltung (Samstag, der 27. Oktober 2012, 19.30 Uhr) – Viele hatten ihr Kommen zugesagt und mein Lampenfieber konnte ich kaum verbergen. Aber bei dem Probendurchlauf klappte alles und so legte sich meine Aufregung allmählich.

Dann ging alles sehr schnell. Ich wurde angesagt und durfte auf der Bühne der sehr überraschten Mami von Alexander das Geld, das Schweinchen und den Teddy überreichen. Ein echt bewegender Moment, nur schade, dass der kleine Alexander nicht it anwesend war (aber ihr wisst ja, bei kleinen Kindern war um diese Zeit schon der Sandmann). Danach traten noch viele große Künstler auf. Insgesamt ein gelungener und interessanter Abend.

Irgendetwas fehlte aber doch.
An einem Vormittag der nächsten Tage lernte ich den kleinen Alexander dann doch noch persönlich kennen. Neugierig blickt uns der kleine Mann an, wenn man mit ihm spricht, huscht ein leichtes Lächeln über das Gesicht, seine dunklen Augen strahlen und den Teddy hält er fest …
Seine Mami erzählt uns, dass er mit vier Jahren in den integrativen Kindergarten kommen soll, ein großes Ziel und wir drücken ihm ganz fest die Daumen dafür. Zum Abschied bewegt er ganz langsam sein Händchen zum Winken und wir sind sicher, dass wir den kleinen Alexander wieder besuchen werden.

 
 
   

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